Augen auf bei der Objektivwahl
Wer das Fotografieren professionell oder zumindest semi-professionell betreiben will steigt meist von einer einfach Consumer-Kamera auf eine höherwertige Kamera um.
Nicht selten fällt die Wahl dann auf eine Spiegelreflexkamera in ihrer analogen oder digitalen Form. Diese liefern hohe Bildqualität und lassen dem Fotografen einige Möglichkeiten um die Motive möglichst gut in Szene zu setzen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man an Spiegelreflexkameras extra Objektive anbauen kann, beispielsweise Festbrennweiten welche ein bessere Abbildungsleistungen und eine größere Lichtstärke bieten.
Viele Fotografen wählen dabei allerdings die jeweils von Kamerahersteller angebotene Festbrennweite. Das ist schade, da man sich so ein wenig in den eigenen Möglichkeiten einschränkt.
Festbrennweiten für verschiedene Spiegelreflexkameras sind nämlich mittlerweile auf dem selben technischen Niveau wie die von den Herstellern angebotenen Objektive.
An allen Kameras mit passendem Bajonett kann man diese dann verwenden. Gerade wer mehr als nur eine Spiegelreflexkamera besitzt profitiert davon.
Man sollte also die Scheu vor den früher etwas verpönten Fremdherstellern überwinden und einfach mal den Versuch wagen. Es muss ja nicht gleich das ganze Sortiment an Objektiven gekauft werden.
Aber ein wenig Ausdifferenzierung des persönlichen Sortiments schadet nicht.
Im Gegenteil! Es dient sogar der Erweiterung des eigenen fotografischen Horizonts.
Ein offener Geist und vor allem ein offenes Auge sind in der Fotografie ja immer von Nöten.
Man sollte also nicht zögern auch mal unbekanntes Equipment auszutesten. Die Ergebnisse werden einen sicher nicht enttäuschen.
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