Das Handy als Störfaktor
Viele Menschen haben sich inzwischen so regelrecht daran gewöhnt ihr Handy immer bei sich zu tragen, dass sie es wirklich immer in ihrer Nähe haben, selbst beim Essen oder Schlafen, doch eben auch in besonders unpassenden Situationen wie bei wichtigen Gesprächen. Und wie das Leben nun einmal ist, klingelt so ein Handy auch immer nur dann, wenn man es gerade eigentlich nicht gebrauchen kann, weil man etwas Wichtigeres zu tun hat. Blöd wird die Sache erst dann so richtig, wenn man auch andere mit dem Handy ärgert oder stört, weil es eben in einem Moment klingelt, in dem es eigentlich besser aus sein sollte, sei es in der Schule, bei der Arbeit oder auf einem wichtigen Termin. Doch man mag sich auf der anderen Seite auch nicht eine Minute von dem Handy trennen um auch ja keinen Anruf und keine SMS zu versäumen. Manch einer schläft wirklich schon im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Handy in der Hand ein. Ob diese Angewohnheiten so lustig und lobenswert sind, dass ist eine Sache über die man sich streiten kann und über die sich sicherlich genügend Menschen auch streiten. Sicherlich ist es wichtig, dass man immer erreichbar ist und dass man auch in Notfällen die Möglichkeit hat Hilfe zu rufen, aber das Ganze sollte nicht einfach nur nervig werden und man sollte natürlich auch wissen, wo die Grenzen sind und wann es höflicher ist das Handy einmal für eine Stunde abzustellen, was für gewöhnlich keinem weh tut und auch den Vorteil mit sich bringt, dass man mal wieder zu etwas anderem kommt als nur zum Schreiben von SMS; denn das ist für viele Menschen schon so etwas geworden wie ein kleiner Lebensinhalt. Wenn es genug ist sollte man auch mal wieder das Handy aus der Hand legen und sich den wichtigen Dingen des Lebens widmen können.
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