Der Businessplan für den Gründungszuschuss



Der Gründungszuschuss ist eine enorm wichtige Förderung für eine Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit. Er ist relevant für alle Gründer, die das Arbeitslosengeld Eins beziehen und noch einen Restanspruch von 90 Tagen auf das Arbeitslosengeld Eins haben. Monatliche Zahlungen über mindestens neun Monate in Höhe des Arbeitslosengeldes zuzüglich einer Pauschale von 300 Euro machen den Gründungszuschuss hochinteressant für eine Existenzgründung. Für den Antrag auf den Gründungszuschuss ist auf jeden Fall auch ein Businessplan notwendig. Bei diesem Businessplan sollten Gründer stets beachten, dass das Dokument in erster Linie für einem selbst geschrieben wird. Ist die Existenzgründung aussichtsreiche? Wie geht ein Gründer das Marketing an? Können die privaten Lebenshaltungskosten mit Hilfe der Existenzgründung gedeckt werden? Diese und andere Fragen soll der Business beantworten.

In den Businessplan gehört ein Textteil, ein Zahlenteil und ein Anhang. In den Textteil sollten alle wesentlichen Bestandteile, die für das Vorhaben relevant sind, aufgenommen werden. So gehören hier beispielsweise folgende Elemente hin: Eine Zusammenfassung, die Beschreibung der Produkt- und Geschäftsidee, Überlegungen zum Markt, Überlegungen zum Marketing und Vertrieb, die Darstellung des Gründers oder des Gründerteams, die Standortbeschreibung, Ausführungen zur Rechtsform und Überlegungen zu Themen wie Einkauf/Logistik/Produktion/Technologie und anderem. In den Businessplan sollten nur die Punkte aufgenommen werden, die für das Vorhaben relevant sind. So spielen im Bereich der Dienstleistungen meist Themen wie Logistik und Produktion keine Rolle.

In den Zahlenteil des Businessplanes gehören die Finanzplanungen. Eine Investitionsplanung zeigt, wofür zu welchem Zeitpunkt Geld ausgegeben werden soll. In den Businessplan sollten hier alle Positionen aufgeführt werden, die in der Startphase und auch danach einmalig anfallen und die nicht als „laufende Kosten“ bezeichnet werden können. In den Businessplan für eine Arbeitsagentur muss dann noch eine Rentabilitäts- und Umsatzvorschau. Die Rentabilitätsvorschau zeigt, wie es mit den Gewinnen des Unternehmens aussehen wird. Eine Liquiditätsplanung ist nicht unbedingt gefordert - für den Gründer selbst aber sehr wichtig. Denn hier zeigt sich, wieviel Geld am Ende des Tages wirklich übrig bleibt. In den Anhang gehören ergänzende Unterlagen wie beispielsweise Zeugnisse und Zertifikate, ein tabellarischer Lebenslauf, Angebote oder Verträge und ähnliches. Im Businessplan sollte ein rundes Geschäftskonzept dargestellt werden, um die notwendige Tragfähigkeitsbescheinigung zu erhalten.

Weitere Informationen zum Thema Businessplan, Downloads mit einem Musterbusinessplan oder auch Hilfe bei der Erstellung eines Businessplanes erhalten Leser/innen bei der Verfasserin dieses Artikels: Andrea Claudia Delp, www.amaveo.de. Wer außerdem zur Bank muss, um eine Finanzierung zu erhalten, kann das Buch der Autorin "Darlehen und Kredit - Wie und wo Gründer und kleine Unternehmen Geld leihen können" kaufen und sich so rundum auf die Finanzierungsrunde vorbereiten.Businessplan



Autor  Andrea Claudia Delp
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