Die Mieter-Selbstauskunft
Jede Vermietung setzt ein notwendiges Vertrauen von Seiten eines Vermieters voraus. Neben der persönlichen Komponente, die bei einem Mieter-Vermieter-Verhältnis von Anfang an stimmen sollte, tragen auch einige Formulare dazu bei, eine gute Verbindung zwischen den Beteiligten zu schaffen. Mit Hilfe der Mieter-Selbstauskunft kann der mögliche Mieter seine Seriosität und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Dies geschieht durch die freiwillige Auskunft über alle relevanten Daten zu seiner Person. Somit kann sich der Vermieter ein umfassendes Bild von seinem zukünftigen Mieter machen, damit es nicht im Nachhinein zu bösen Überraschungen kommt. Der potentielle Mieter trägt in die Mieter-Selbstauskunft die genauen Angaben zu seiner Person ein, wie zum Beispiel Name und Vorname, Geburtsdatum und -ort sowie die aktuelle Anschrift. Wichtig ist zudem die genaue Erreichbarkeit wie eine Festnetz- oder Handynummer bzw. eine Geschäftsnummer. Für den Vermieter von Bedeutung sind ebenso der derzeitige Familienstand sowie die Anzahl der Kinder. Insbesondere hinsichtlich der finanziellen Angelegenheiten ist von Interesse, ob sich der potentielle Mieter in einem Arbeitsverhältnis befindet, seit wann er beschäftigt ist und ob eine Kündigung im Raum steht. Auch das Nettoeinkommen wird in das Formular eingetragen, so dass sichergestellt ist, dass die monatlichen Verpflichtungen zuverlässig erfüllt werden können. Nicht immer, aber manchmal sind auch Haustiere oder Musikinstrumente von Relevanz, weshalb das Formular auch hierfür eine freie Spalte bietet. Alle Angaben werden natürlich vertraulich behandelt, dies versichert der Vermieter mit seiner Unterschrift. Beide Seiten sollten bestenfalls eine Kopie bekommen, so dass bei späteren Unstimmigkeiten beide über das Formular verfügen.
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