DVDs und ihre Unterschiede
Jeder kennt sie, jeder hat sie und jeder nutzt sie – die DVD. In den heimischen Regalen tummeln sich die bunten Scheiben und erfreuen mit den darauf gebrannten Filmen, Bildern etc. die Familien. Was hinter einer DVD steckt wissen die Wenigsten.
Um einen DVD-Rohling herzustellen, werden zwei Kunststoffscheiben benötigt, die eine Dicke von 0,6 mm aufweisen. Diese Kunststoffscheiben sind mit Polycarbonat gespritzt und werden mit speziellem Kleber zusammengeklebt. Die Unterseite der DVD wird als Layer 0, die Oberseite als Layer 1 bezeichnet. Dieser eine Rohling dient als Grundlage für die folgenden Rohlinge, wobei von dem Erstentwurf eine Matrize gemacht wird – die der Erstellung der weiteren Rohlinge dient.
Es gibt zahlreiche Firmen, die DVD-Rohlinge herstellen und auf dem Markt anbieten, wobei die Qualitäten genauso weit auseinanderliegen, wie die Preise. Natürlich spielt der Geldbeutel eine große Rolle, denn ob man für einen CD-Rohling oder DVD-Rohling 1 Euro oder 4 Euro ausgibt ist schon ein Unterschied. Dabei sollte man in diesem Fall durchaus auf das billigere Produkt verzichten und lieber etwas tiefer in die Tasche greifen, schon allein um das Risiko zu minimieren, den totalen Datenverlust zu erleben.
Die Herstellung der DVD-Rohlinge ist sehr aufwendig, weshalb selbst die beispielhaften vier Euro für einen Rohling noch sehr günstig sind. Bei den No-Name-Produkten steht – im Gegensatz zu Markenprodukten – kein Name dahinter, der durch schlechtere Qualität gefährdet wird, weshalb der Kauf von No-Name-Rohlingen wohl eher mit einem Glückspiel vergleichbar ist. Rohlinge, die zu Beginn der Produktion hergestellt wurden sind qualitativ sicher ebenso wertvoll wie Markenrohlinge, was auf die entstandenen Rohlinge zum Ende der Fertigung nicht zwangsläufig zutreffen muss. Doch wer weiß schon, aus welchem Produktionszyklus die gekaufte DVD stammt?
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