Ein wenig geschichtliches zum Thema Bilderrahmen
Schon lange ist dem Menschen die Verwendung von Formen und Farben zur Darstellung bestimmter Motive bekannt. Bereits in Zeiten der frühen Menschheitsgeschichte gab es Künstler, die ihre Bilder mit Hilfe von Farben an den Höhlenwänden verewigten. Solcherlei Bilder verfügten aber noch über keine Abgrenzung gegenüber ihrem Umfeld.
Begonnen hat alles, als im 13. Jahrhundert die Darstellung von religiösen und kirchlichen Motiven an den Wänden der Kirchen in Mode war. Zwischenzeitlich war der Mensch in der Lage, mit verschiedenen Werkzeugen den Stein derart zu bearbeiten, dass er Kunstwerke höchster Güte erhielt. Die Wände der Kirchen wurden von Reliefs geschmückt, die Darstellungen aus dem religiösen und kirchlichen Umfeld zeigten. Diese Reliefs erhielten Abgrenzungen, um sie von der restlichen Wand abzugrenzen und so ein Gesamtkunstwerk zu schaffen. Dies waren die ersten Bilderrahmen. Einige Jahrhunderte später bewirkte eine Veränderung in der Bauweise, es wurde eine lichtere und offenere Bauweise bevorzugt, die viele Fenster beinhaltete. Der Platz der bis dahin großzügig vorhandenen Wände war auf einmal sehr begrenzt. Da man aber nicht auf die bildlichen Darstellungen verzichten wollte, musste Abhilfe geschaffen werden. Auf freistehenden Altären wurden die Bilder aufgestellt und diese Bilder erhielten das erste Mal einen dreidimensionalen Bilderrahmen. In der Regel handelt es sich hier um Holz Bilderrahmen, aber auch Marmor oder in einigen Fällen auch Metall kamen für die Fertigung zur Anwendung. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte diese Handwerkskunst ihren Höhepunkt.
Im weiteren Verlauf der Geschichte wurde die Zeichnung als eigenständiges Kunstwerk entdeckt und auch die Erfindung der Fotografie trug dazu bei, dass Bilderrahmen in immer kleineren Formaten gefragt waren. Auch hier kam der Holz Bilderrahmen zur Anwendung. Dies hat sich bis heute nicht geändert, der Holz Bilderrahmen kann auf eine Geschichte zurückblicken, die etwa 700 Jahre alt ist.
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