Eine eigene Praxis eröffnen



Als junger Arzt wird man es sich kaum leisten können und meist bei einer anderen Praxis mit einsteigen, aber irgendwann möchte man als niedergelassener Arzt natürlich auch ein Praxis sein eigen nennen können. Die einzige Möglichkeit seinen Traum frühzeitig zu verwirklichen, bieten die Kredite für Freiberufler.
Frei stehende, ehemalige Praxen oder Büroräume, welche man als Praxis nutzen kann, gibt es viele. Deshalb sollte man auch auf Konkurrenten in der Nähe schauen, welche bereits etabliert sind. Gerade in der Stadtmitte gibt es häufig ein Überangebot, während an den äußeren Bereichen meist kaum Praxen angesiedelt sind. Das ermöglicht auch einen guten Mietpreis zu erhalten.
Der größte Kostenfaktor ist jedoch meist nicht die Miete, sondern das Personal und die Einrichtung. Diese kann schnell mehrere zehntausend Euro kosten und so sollte man sich entweder vorher ein ausreichend großes Polster zugelegt haben oder über einen Kredite für Freiberufler nachdenken. Bei hohen Kreditsummen steigen zwar auch die Zinssätze stark an, aber durch die zusätzlichen Möglichkeiten die bestimmte Gerätschaften bieten, lockt man viel mehr Patienten in die eigene Praxis und amortisiert so die Ausgabe.
Eröffnet man eine neue Praxis, so sollte man auch nicht bei der Werbung sparen, denn woher sollen die Leute sonst wissen, wer man ist, was man alles anbieten und dass es diese Praxis überhaupt gibt. Dadurch kann man sich jedoch auch Ärger mit den anderen Praxen einhandeln, zumindest wenn viele ihrer Kunden wechseln. Jedoch ist ein fester Kundenstamm wichtig, will man den aufgenommenen Kredit für Freiberufler rechtzeitig wieder abbezahlen und so sollte man sich gleich zu Beginn um ausreichend Stammkunden bemühen.



Autor  Steffen Ehrlich
Aufrufe  488
Stimmen  keine
durchn. Bewertung  0 / 10 Punkte
Kommentare  keine
Artikel drucken  Artikel drucken
Artikel empfehlen  Artikel empfehlen


Bewertung

Bitte bewerten Sie diesen Artikel auf einer Scala von 1 bis 10 (10=sehr gut)
12 34 56 78 910