Frents – Alternative zu Flohmarkt und Secondhand
Wenn wir an den Schaufenstern der Innenstadt vorbeischlendern, wird uns immer wieder schmerzlich bewusst, was man doch nicht alles gerne haben würde. Und noch schmerzlicher wird einem bewusst, wenn man sich diese Dinge natürlich nicht alle leisten und kaufen kann. Hier wird nun Abhilfe geschaffen: Auf der neuen Seite im Internet, genannt Frents, was eine Verschmelzung der englischen Äquivalente Freunde und mieten darstellt, kann man ein klein wenig Milderung für dieses Problem erhalten. Denn hier ist es möglich, die gewünschten Dinge, wenn auch nicht für immer, so zumindest doch für einen gewissen Zeitraum zu besitzen. Frents beruht auf dem Prinzip von geben und nehmen, man verleiht eigene Dinge und kann dafür Dinge von anderen ausleihen und dies alles, ohne irgendwelche Gebühren dafür zahlen zu müssen.
Andere Leute tendieren vielleicht dazu, Flohmärkte und Secondhand-Läden zu durchstöbern, dies aber ist trotzdem wieder mit Kosten verbunden, weil auch dort nichts verschenkt wird. Außerdem ist es enorm zeitraubend, sich an den endlosen Wühltischen vorzuarbeiten, bis man das Richtige findet, was hier auf der Community ganz übersichtlich gegliedert ist. Nach Kategorien geordnet, kann man genau nach dem suchen, was man gerade gern kaufen will und dies passiert in der Kürze von ein paar Mausklicks. Außerdem muss man sich nicht abhetzen und versuchen, möglichst als einer der ersten Besucher beim Flohmarkt zu sein, weil sonst alle guten Dinge natürlich schon wieder weg sind. Wer aber von der Plattform auch wirtschaftlich profitieren will, kann seine Sachen sogar zum vermieten anbieten, wenn er denn jemanden findet, der ihm seine Waren auch für Geld abmieten will.
Es bestehen auch keinerlei Gefahren, die von möglichen Datenschutzfanatikern befürchtet werden könnten, denn hier ist alles so anonym, wie man das selber haben möchte und wirklich in Kontakt treten werden dann nur die beiden Leihpartner. Aber wie bei fast jedem Kauf- oder Tauschgeschäft ist der Kontakt zwischen den beiden Geschäftspartnern ja obligatorisch und in diesem Fall vielleicht sogar gewünscht, weil das Ganze ja auf freundschaftlicher Basis verlaufen soll und dadurch erst neue und reale Freundschaften entstehen können. Man wird auch nicht dazu gezwungen, auf der Seite unbedingt etwas zum Verleih einstellen zu müssen, sondern kann auch einfach nur zu anderen Usern Kontakt aufnehmen und reden. Später können eventuell anfängliche Skeptiker innerhalb dieser entstandenen Freundschaften immer noch anfangen, Sachen gegenseitig zu tauschen.
Sachen tauschen und mieten
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