Gibt es Traumjobs?



Wenn man Schüler fragt, was sie später einmal machen wollen, können die meisten keine eindeutige Antwort geben. Meistens faseln sie dann irgendetwas davon, dass die Richtung noch nicht feststeht, sie aber irgendwann die für sich perfekte Arbeit finden wollen. Doch gibt es die überhaupt? Und was ist das eigentlich, der Traumjob?
Vielleicht bedeutet der Begriff, dass man traumhaft viel Geld mit seinem Beruf verdienen kann. Eventuell meint er, dass man damit anderen Menschen helfen kann. Oder er deutet an, dass er die eigene Kreativität weckt und einen voll und ganz ausfüllt. Vielleicht gibt es ihn aber überhaupt nicht. Schließlich ist mittlerweile allen klar, dass Geld allein nicht glücklich machen kann. Was Hilfe ist, liegt im Auge des Betrachters. Die einen verbinden damit, dass man einem anderen das Leben rettet. Sieht man das Ganze nüchtern, hilft auch der Versicherungsvertreter. Schließlich verdeutlicht er seinen Kunden, welche Unterschiede eine private Krankenversicherung im Vergleich zur gesetzlichen Variante aufweist. Er erklärt, was eine Einkommensgrenze für die private Krankenversicherung oder eine Beitragsbemessungsgrenze ist. Er informiert, welche Krankenversicherung für Selbständige in Frage kommt und hilft so allen bei der Wahl der passenden Krankenversicherung. Auch, was einen ausfüllt, ist für jeden verschieden. Die einen meinen damit, dass sie sich acht Stunden lang nicht langweilen, die anderen, dass die Arbeit ihr Leben ist.
Obwohl es den Traumjob wahrscheinlich nicht gibt und immer einige Wölkchen am Horizont auftauchen, lohnt es sich doch, nach ihm zu streben. Schließlich kann man so verhindern, dass man einer Arbeit nachgehen muss, die einen unzufrieden macht.



Autor  Steffen Ehrlich
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