Horrormonate für den Einzelhandel



Pünktlich mit dem Jahresbeginn sacken in den Monaten Januar und Februar die Umsätze im Einzelhandel ab. Händler können sich schon regelrecht darauf einstellen und versuchen noch mit Rabattaktionen die Kunden anzulocken. Problematisch ist natürlich, dass bei den Leuten zum Jahresbeginn kaum noch Geld zur Verfügung steht. Selbst wenn sie kaufwillig sind, so fallen zum Jahresstart doch einige Versicherungen und auch Steuern stark ins Gewicht. Hinzu kommt, dass die Kundschaft im Weihnachtsgeschäft eine Menge Federn gelassen hat und nun wohl eher nach Sparmöglichkeiten wie billigeren Versicherungen oder einem kostenlosen Girokonto ohne Kontogebühren sucht als unbedingt konsumieren zu wollen. Wer zudem sein Girokonto im Eifer des vorweihnachtlichen Kaufrauschs überzogen hat, der wird erst einmal zusehen müssen, sein Konto wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen. Da das dem Einzelhandel nicht gänzlich unbekannt ist, sollte es der Handel auch ein Stück weit akzeptieren und der Kundschaft Zeit lassen, auch einmal (wie man so schön sagt) Luft zu holen.



Autor  Henning Petrat
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