Kinder und Wasserbetten



Wasser ist ein natürliches Element und dem Menschen aus dem Mutterleib noch bestens vertraut. Mutter Natur sorgt mit dem Fruchtwasser für eine Möglichkeit, das empfindliche und noch ungeborene Leben einfach aber doch effektiv vor allen Einflüssen zu schützen. Etwa neun Monate „schwimmt“ das Baby in seinem eigenen "Wasserbett", wohltemperiert und von allem abgeschirmt.
Was liegt näher, als der Wunsch, das Baby auch nach der Geburt ebenso angenehm und sicher zu betten? Bei einer herkömmlichen Matratze wird das Körpergewicht auf die Extremitäten verlagert. Auf Hüfte, Fersen, Brust und Schulter lastet der Druck des ganzen Körpers. Kinder, die schon ein wenig größer sind und erwachsene Menschen wechseln, um den Druck zu verlagern zwischen 30 bis 50 Mal pro Nacht die Schlafposition. Das Umdrehen hat aber eine Unterbrechung der Tiefschlafphase zur Folge. Das Wachstumshormon STH wird aber ausschließlich nur in dieser Phase des Schlafes vom Körper produziert.
Die sanften und ruhigen Bewegungen der Wasserbetten vermitteln dem Säugling ähnliche Eindrücke wie im Mutterleib und wirken sich somit sehr beruhigend auf das Kind aus.
Die Meinungen der Fachleute gehen bei diesem Thema auseinander: Ab wann kann ein Kind in einem Wasserbett schlafen? Einige Hersteller bieten spezielle Wassermatratzen für Kinder und Säuglinge an. Da viele Eltern aber Bedenken wegen der integrierten Heizung haben (sie fürchten, die Heizung könnte sich schädlich auf den Säugling auswirken) entwickelte eine Firma sogar eine speziell isolierte Wassermatratze, die gänzlich ohne zusätzliche Heizung auskommt. Andere Hersteller vertreten die Meinung, ein Kind sollte erst nach abgeschlossenem Knochenaufbau regelmäßig in einem Wasserbett schlafen.
Wasserbett



Autor  Sandra Müller
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