Licht, Schutz und gute Luft



Es gibt Gegenstände im Alltag, die so normal sind, dass niemand auf die Idee kommt, über die Funktionsweise, die Herstellung oder die Entwicklung nachzudenken. Diese Dinge sind einfach da. Und erst, wenn bei ihnen etwas kaputt geht, kommen sie ins menschliche Bewusstsein.
Ein Beispiel für derartige Sachen sind Fenster. Sie gehören selbstverständlich in jedes Zimmer. Sie werden geöffnet und geschlossen, Gardinen werden an ihnen angebracht und Vorhänge sorgen dafür, dass niemand durchschauen kann, wenn es nicht gewollt ist. Doch wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, Fenster einzubauen? Und warum? Seit wann gibt es Fensterglas? Wie hat sich der Fensterbau Heilbronn, der Fensterbau Bonn oder der Fensterbau Ulm entwickelt? Darüber hat sich wohl kaum jemand Gedanken gemacht.
Fakt ist, dass Fenster dazu da sind, Licht in ein Gebäude zu lassen. Sie schützen das Innere vor Witterungseinflüssen und dienen der Belüftung. Dass man hinein- und hinausschauen kann, ist ein positiver Nebeneffekt. Die ersten Fenster waren mit Leinenstoff, Häuten oder Pergament überzogen. Erst später wurde Glas eingesetzt. Doch große Glasscheiben konnten erst mit der Industrialisierung hergestellt werden, deswegen bestanden die ersten Fenstergläser aus vielen kleinen einzelnen Glasteilen, die zusammengesetzt wurden. Viele Fensterbaufirmen haben eine lange Tradition, müssen sich aber heute auf einen veränderten Markt einstellen. Ohne Weiterentwicklung haben sie kaum eine Chance zu bestehen. Denn mittlerweile geht es bei Fenstern auch um eine möglichst gute Umweltbilanz. Außerdem gibt es die unterschiedlichsten Arten. Es existieren Energiesparfenster und Schallschutzfenster, Brandschutzfenster und beschusssichere Fenster. Nur, wer einen großen Teil der Palette anbieten kann, kann seine Kunden überzeugen.



Autor  Steffen Ehrlich
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