Neujahrssprüche helfen bei guten Vorsätzen



„Einen Guten Rutsch ins neue Jahr!“ – Diesen Spruch hört man wenige Tage vor Jahresende millionenfach auf Deutschlands Straßen. Denn einen „guten Rutsch“ zu wünschen hat sich seit Jahrhunderten etabliert. Was dieser Spruch genau bedeutet, war seit lange Zeit umstritten. Seit dem Jahr 1900 ist unwidersprüchlich nachgewiesen, dass dieser Spruch jüdischen Ursprungs ist und aus dem Rotwelschen ins Deutsche überführt wurde. Auch das grimmsche Wörterbuch liefert neben älteren Wörterbüchern viele Hinweise auf die Bedeutung des „guten Rutsches“. Man soll nämlich auf einer guten Feier das unausweichliche Ende des Jahres feiern und in guter Gesellschaft das neue Jahr begrüßen.

Dabei ist es Tradition, mit Verwandten und Freunden an Silvester mit einem Sekt anzustoßen, über das vergangene Jahr zu plaudern und sich alles Gute für das neue Jahr zu wünschen. Und spätestens seit dem SMS-Zeitalter werden Silvestergrüße und SMS Sprüche auch per SMS verschickt. Jedes Jahr steigt das Volumen der verschickten SMS. An Silvester haben die Mobilfunkbetreiber schwer zu kämpfen: Millionen SMS versuchen sich den Weg durch die digitale Infrastruktur zu drängen. Denn kurz nach Mitternacht gehört es zum guten Ton, Freunden und Familien Neujahrsgrüße per SMS zukommen zu lassen.

Den Überlastungen kann man entgehen, indem man einen Onlinedienst damit beauftragt, eine SMS zu einer bestimmten Uhrzeit abzusenden. Meist sind diese SMS viel günstiger und kommen zuverlässig nach Mitternacht an. Ganz anders, wenn man versucht eine SMS selbst wenige Minuten nach Mitternacht an Silvester abzusenden: Häufig wird der Sendeauftrag abgelehnt oder die SMS kommt sehr spät an.



Autor  Mark Behrend
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