Observation
Denn die meisten Menschen haben mittlerweile festgestellt, dass eine Observation durchzuführen kein Kinderspiel ist, wie es im Fernsehen so einfach dargestellt wird.
Besonders einzelne Privatdetektive führen oft die Observationen durch. Manche Auftraggeber haben sich zuerst selbst im observieren geübt, dann aber sehr schnell gemerkt, das eine Observation kein Zuckerschlecken ist, die eine strukturierte Planung vorraussetzt, aber trotz sorgfältiger Planung immernoch sehr viel schief gehen kann. In den meisten Detekteien sind deshalb sehr erfahrene Detektive tätig. Die Detektive einer Detektei sind meist sehr gut aufeinander eingestellt. Bei besonders schwierigen Fällen bilden sich meist kleine Observationsteams, die sich nur selten verändern. Nur durch diese feste Bindung entsteht das Vertrauen untereinander und jeder weiß, wie die Kollegen sich im Ernstfall verhalten werden. Solch ein Vertrauen, sowie die ungeheure Geduld, sind natürlich erste Grundeigenschaften die man aufweisen muss, um die Observation positiv abschließen zu können.
Daneben ist es aber auch wichtig, niemals entdeckt zu werden. Das wird sich sehr schnell zum schwierigsten Teil entwickeln, wenn die Zielperson sehr oft die Positionen wechselt und queer durch den Großstadtdschungel fährt. Schnell wird man in einem fremden Auto beobachtet, in dem auch noch Insassen sitzen. Besonders erfahrene Detektive wissen deshalb, dass man das Auto oder den Standplatz wechseln sollte. Ebenso sollten mögliche andere Standplätze vorab herausgefunden werden. Am besten ist dies möglich, wenn das Zielgebiet und mögliche Standorte vor der Observation ausgespäht werden können. Für eine erfolgreiche Observation ist eine Erkundung des Zielgebiets unbedingt nötig. Bestimmte Szenarien können so vorab durchgespielt werden.
Autor: Daniel Keppler
eMail: artikel@danielkeppler.de
Kürzel: 23465dkObservationObservation
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