Prepaid oder Postpaid
Viele verschiedene Formen von Handy-Bundles und unzählige Tarife gibt es in den Handygeschäften.
Doch wie werden die geführten Telefonate oder die Handyrechnungen bezahlt?
Zwei Formen stehen für die Rechnungsbegleichung in der heute endlosen Tarifwelt zu Verfügung, Prepaid und Postpaid.
Die wahrscheinlich jedem bekannte, ältere Art ist der Postpaid - Vertrag.
Wer schon einmal einen Handyvertrag mit einer zwei jährigen Laufzeit hatte kennt sich damit bestens aus.
Alle Gespräche die im Monat zuvor getätigt wurden werden zu Anfang eines Folgemonats in der Rechnung aufgelistet und in Rechnung gestellt.
“Post bedeutet später” “Paid bedeutet bezahlt” also jetzt telefonieren und später erst bezahlen.
Der angefallene Rechnungsbetrag wird meistens per Lastschrift vom eigenem Konto abgebucht.
Nachteil an dieser Sache ist, dass man keine Kostenkontrolle hat und man erst auf der kommenden Rechnung sieht wie viel man vertelefoniert hat.
Häufig spricht man dann von einer Handyschuldenfalle in die man da geraten ist. Es lohnt sich deshalb immer, alle Handyvertrag Angebote gründlich zu prüfen.
Die jüngere und modernere Variante ist das Prepaid - Verfahren, mit der man eine genaue Kostenkontrolle besitzt.
“Pre bedeutet vorher” “Paid bedeutet bezahlt” also muss man beim Betreiber vor dem Telefonieren sein Handyguthaben aufladen.
Dabei kann der Kunde selbst bestimmen, mit welchem Betragl er sein Guthaben aufladen möchte und wie viel er für das Telefonieren mit seinem Handy ausgeben will.
Dieser Vorgang wird heutzutage schon über das Internet angeboten und ist bequem in der Handhabung. Zudem gibt es das Prepaid Handy ohne Schufa Auskunft.
Eltern die sich entschließen, ihrem Kind ein Handy zu geben, sind deshalb gut beraten, wenn sie ihrem Kind eine Prepaidkarte besorgen.
Jeden Monat kann ein bestimmter Betrag festgelegt werden, z. B. ein Teil des Taschengeldes, und es kommt zu keiner teure Kostenüberraschung. Nachdem das Guthaben aufgebraucht ist, kann man zwar nicht mehr vom Prepaid - Handy aus anrufen, man bleibt aber trotzdem jederzeit erreichbar. Notrufe sind selbstverständlich immer freigegeben. Auf diese Weise können Eltern ihr Kind immer erreichen und für Notfälle ist vorgesorgt.
Zusätzlich bieten viele Anbieter den Service, Sonderrufnummern wie zum Beispiel 0180 oder 0190 Nummern zu sperren damit diese erst gar nicht angerufen werden können. Schnell ist man, wenn man diese Nummern anruft, sonst bis zu zwei Euro pro Minute los.
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