Private Berufsunfähigkeits-Police besser als gesetzliche Rente
Die Liste der Ursachen, die zu einem Ausfall der Arbeitskraft führen können, sind lang. Angefangen bei Verdauungserkrankungen des Magens oder/und Darms über Tumore, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Knochen- und Muskelschäden, kann alles zu einer Berufsunfähigkeit führen. Dabei stellen psychische Erkrankungen die häufigste Ursache dar. Wer sich dann nicht entsprechend privat abgesichert hat, ist allein auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente angewiesen. Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es nicht mehr. Aber auch die Erwerbsminderungsrente bekommen nicht alle Bürger. Voraussetzung ist, dass man mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat und dann auch nur, wenn keine drei Stunden am Stück mehr gearbeitet werden kann. Selbst dann kann man noch auf eine andere Stelle verwiesen werden, denn die magere Rente von 30 Prozent erhalten nur diejenigen, die keiner Tätigkeit mehr nachgehen können. Aus diesem Grund ist eine private Absicherung umso wichtiger, wenn man nicht unterhalb der Armutsgrenze leben möchte. Die Versorgungslücke, die mit einer Berufsunfähigkeit einher geht, kann nur eine private Rente stopfen.
Hier gibt es verschiedene Modelle. Die meisten Policen leisten, wenn der Versicherte zu 50 Prozent berufsunfähig ist. Aber es gibt auch Versicherer, die bereits ab 25prozentiger Arbeitsunfähigkeit (6 Stunden/pro Tag) leisten. Welches Modell man wählt und wie hoch die Rente am Ende ausfallen soll, kann man selbst entscheiden. Umso höher die Rente, desto mehr höhere Beiträge muss man entrichten. Diese sind jedoch auch vom derzeitigen Gesundheitszustand, der bisherigen Krankengeschichte sowie dem Eintrittsalter abhängig. Ein Beitritt in die Berufsunfähigkeitsversicherung kann deshalb schon allen Studenten ans Herz gelegt werden. Zwar besteht hier dann noch eine Studentenklausel, die lediglich die Erwerbsunfähigkeit absichert, kann jedoch mit Eintritt ins Berufsleben umgeändert werden. Die Höhe der Beiträge bleibt derweil bestehen.Berufsunfähigkeitsversicherung
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