Reizklima gegen Atemwegserkrankungen
Ärzte, die eine akute oder auch chronische Atemwegserkrankung bei Erwachsenen oder Kindern diagnostizieren, empfehlen meistens den Aufenthalt in Höhenlagen oder am Wasser. Das so genannte Reizklima soll der Befeuchtung der Bronchien dienen, den Flimmerhärchen helfen, sich zu reinigen und darüber hinaus das Lungenvolumen zu erhöhen. Selbst Menschen mit Asthma ziehen ihren Nutzen speziell aus einem Besuch am Meer. Die salzhaltige und keimarme bis –freie Luft hilft der Lunge, möglichst viel Atemluft zu bekommen und verbessert damit den Sauerstoffgehalt des Blutes. Viele Menschen fühlen sich schon nach wenigen Tagen besser und sind neben Spaziergängen am Strand oder durch die Dünen durchaus auch in der Lage, eine Fahrradtour zu machen. Wem kräftiges Reizklima angeraten wurde, der sollte sich nach einem Sylt Hotel umsehen. Die viertgrößte Insel der deutschen Nordseeküste bietet mit ihrem stetigen Wind und der direkten Lage am Wattenmeer neben der Erholung für die Atemwege auch ein völlig anderes Bild als so mancher Städter gewohnt ist. Kleine, mit Reet gedeckte Friesenhäuser ducken sich hinter kilometerlange Dünen, man kann vielen verschiedenen Freizeitbeschäftigungen nachgehen. Vom Besuch im Aquarium, das seine beiden größten Becken untertunnelt hat, damit die Besucher die Unterwasserwelt ohne Schnorchel oder Tauchergerät genießen können, über die verschiedensten Golf- und Minigolf – Anlagen, diverse Wassersportmöglichkeiten wie Wind- und Kitesurfing bieten sich auch Besuche im Schwimmbad oder bei den verschiedensten Kunsthandwerkern an, denen man bei der Arbeit über die Schulter schauen kann. Das Seebad Westerland, das vor wenigen Jahren sein 150-jähriges Bestehen feierte, lockt mittlerweile nicht nur Kurbedürftige aus Polit- und Wirtschafts – Prominenz sondern stellt sich auch als Erholungsort für Familien und Alleinstehende dar.
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