Rekordschmelze bei den Gletschern der Antarktis



In den vergangenen zehn Jahren hat sich das schmelzen der Gletscher in der Antarktis drastisch erhöht. Die Antarktis verlor in dem Zeitraum 2005 bis heute das viereinhalb-fache Volumen des Bodensees (Der Bodensee hat ein Volumen von 48 km3 und bildet eine Einheit aus drei Gewässern in Deutschland). Die Eisverluste nahmen in den Jahren zwischen 1996 und 2006 Experten zufolge um mehr als 75% zu.
In der Antarktis schmolz bis 1996 so viel Eis, dass der Meeresspiegel global um Rund drei Millimeter im Jahr stieg. Bis 2006 hat sich das Schmelzen des Eises in der Antarktis so stark erhöht, dass der Meeresspiegel nun Jährlich einen Anstieg von mindestens 5 Millimetern vorweist.
Auf diese Ergebnisse stießen einige Forscher als sie versuchten die Küstenlinie der Antarktis zu vermessen, was allerdings durch die enorme Schmelzgeschwindigkeit des Eises unmöglich war. Am stärksten ist der westliche Teil um Pine Island Bay in der Westantarktis, sowie auch die Region an der Nordspitze der antarktischen Halbinsel vom Schwund der Eismassen betroffen. Als Grund für das schnelle Schmelzen der Eisschichten spielt die Erwärmung des Südpolarmeers eine große Rolle. Allerdings gab es noch keine genauen Ergebnisse über die Schuld der Antarktis beim Anstieg des Meeresspiegels, den Forschern gibt es noch weit zu viele Unsicherheiten. Aus genanntem Grund sind noch weitere Forschungen nötig um der Ursache nach zu gehen. Es wird vor allem geforscht wie sich das Schmelzen auf die Küstengebiete auswirken wird. Dafür ist wohl nicht nur die globale Erwärmung sondern auch der Klimawandel verantwortlich.
globale Erwärmung



Autor  Patrick Altenried
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