Spready
Ob in der Zeitung oder im Fernsehen: Der Mensch wird überall durch aktuelle Nachrichten auf dem Laufenden gehalten. Diese können dann so positiv sein wie ein neuer Impfstoff. Oder so schlecht wie ein erneuter Krieg. Am Ende prasseln so viele Meldungen auf uns ein dass es schwer wird diesen noch Herr zu werden. Gerade dann wenn die Welt mal wieder im Chaos versinkt und überall schlimme Dinge geschehen. Wie komme ich damit zurecht dass in Afrika Menschen verdursten während ich abgestandene Sprudel einfach weg schütte? Darf man sich noch über solche Kleinigkeiten wie Strafzettel aufregen wenn es anderen sehr viel schlechter geht als uns. Das nennt man dann wohl ein moralisches Dilemma. Denn die passende Antwort gibt es hier eigentlich nicht. Doch leider gibt es immer wieder Dinge die man als einzelner Bürger nicht großartig ändern kann. Dies zu akzeptieren ist nicht immer einfach aber notwendig um heil durchs Leben zu kommen. Es sprengt in diesen Fällen den Rahmen unserer Möglichkeiten. Aber das Streben nach einer besseren Welt darf natürlich nie aufhören. Der Mensch soll sich Ziele setzen und alles tun um diese auch zu erreichen. Stillstand war noch nie die richtige Methode. Wenn man die Welt verbessern möchte dann muss man bei sich selbst anfangen. Wie unglaublich wäre es wenn jeder Mensch danach handeln würde.
Selbstverständlich werden wir immer noch genau so geschockt über schlechte RSS News aus dem Netz sein wie früher. Dies würde nur mit dem Ende der schlechten Nachrichten aufhören.
Doch dies wird wohl so schnell nicht eintreffen.
Also versuchen wir uns auf das Gute zu konzentrieren. Erfolge im Sport können zB gefeiert werden. Auch Friedensabkommen und friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Nationen lassen uns auf eine bessere Zukunft hoffen.
Aktuelle News wird es immer geben. Wie wir damit zurechtkommen und welche Schlüsse wir für uns selbst daraus ziehen ist unterschiedlich.
Am besten ist es wenn wir uns die Fehler der anderen ansehen aber sie nicht wiederholen und so daraus lernen. Und so kreieren wir unsere ganz persönlichen guten Nachrichten.
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