Tankreinigung der nachträglich eingebrachten Innenhülle
Noch immer heizen viele Menschen ihre privaten oder gewerblich genutzten Gebäude mit Heizöl. Dieses wird entweder in kellergeschweißten Öl- oder aber in zylindrisch geformten Erdtanks im Boden gelagert. Gerade bei letzteren sollten entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, damit kein Heizöl durch lecke Stellen im Tank austreten und in den Boden gelangen und dort durch die Verschmutzung des Grundwassers einen erheblichen Umweltschaden verursachen kann- die Kosten hierfür müsste der haftende Eigentümer tragen.
Es empfiehlt sich daher bei älteren Anlagen der nachträgliche Einbau einer Tankinnenhülle, die aus speziellem Kunststoff besteht. Dieser ist ölresistent und schützt damit vor Korrosion, die durch die natürlichen Verunreinigungen des Öls von Wasser- und Schmutzteilchen hervorgerufen wird. Eine Beschädigung des Mantels und der Austritt von Heizöl wird damit verhindert. Dennoch lagert sich dieser Sumpf aus dem Wasser-Schmutz Gemisch am Boden der Innenhülle ab und sollte regelmäßig entfernt werden. Verbleibt dieser Schlamm über viele Jahre im Tank und dehnt sich immer weiter darin aus, können Teile davon irgendwann durch die Saugleitung bis in die Heizungsanlage selbst gelangen, wo sie Verunreinigungen und Störungen verursachen und im schlimmsten Fall den Ausfall der Heizung zur Folge haben können. Darüber hinaus lässt die Kraft
des Heizöls mit der Zeit nach, wenn es immer weiter Teile der Ablagerungen am Tank aufnimmt.
Alle fünf Jahre sollte der Eigentümer daher eine Tankreinigung durch einen zugelassenen Fachbetrieb durchführen lassen. Das gute Heizöl wird dabei abgesaugt und aufbewahrt und kann nach der Säuberung weiter verwendet werden. Durch die regelmäßige Reinigung der Heizöltankanlage kann sich der Besitzer vor gravierenden Schäden, deren Behebung oft sehr teuer sind, schützen und den Wert seiner Anlage erhalten.
Tankreinigung
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