Tarotkarten
Wer heute vom Kartenleger hört, denkt in der Regel sofort an Tarotkarten, die ohne Zweifel zu den bekanntesten Karten gehören, die ein Kartenleger verwendet. Neben diesen verwenden die Kartenleger jedoch noch eine grosse Anzahl weiterer Karten. Bei den weiteren Karten handelt es sich um die Lenormand-, Zigeuner-, Kipper-, Engels- und Mondorakel-Karten. Aber auch ganz normale Skat-Karten werden für das Kartenlegen oft verwendet.
Auch ist es nicht so, dass Kartenlegen automatisch bedeutet, einen Blick in die Zukunft zu werfen. So enthalten beispielsweise die Zigeuner-Karten viele Gefühlskarten wie \"Fröhlichkeit\", \"unverhoffte Freude\", \"Liebe\", \"Glück\" und andere. Diese benutzt der Kartenleger daher oft, um dem Ratsuchenden Alternativen aufzuzeigen, und wertvolle Lebenshilfe zu geben. Die Tarotkarten enthalten andererseits viele Sinnbilder, wodurch sie vom Kartenleger häuft zur als Hilfe für den Ratsuchenden zur Selbstforschung und Selbsterkenntnis genutzt werden.
Was den Ablauf beim Kartenlegen betrifft, so werden diese zuerst gemischt, danach legt der Kartenleger sie nach einem bestimmten Legemuster aus. Von diesen Mustern, nach denen die Karten dabei ausgelegt werden, gibt es je nach den unterschiedlichen Karten eine Vielzahl verschiedener, wie zum Beispiel das sogenannte \"Keltische Kreuz\".
Was die Geschichte des Kartenlegen betrifft, so begegnet es uns erstmals im China des 7. Jahrhunderts. Nach Europa kam es dann im 13. Jahrhundert. Zwar wurde es zeitweise auch verboten, nicht zuletzt durch den Einfluß der Kirche, jedoch konnte es aus dem Leben der Menschen nie mehr völlig verbannt werden. Heute begegnet uns das Kartenlegen in vielen Zeitungen, im Fernsehen, und sehr weit verbreitet auch im Internet, wo auch zahlreiche Seminare angeboten werden, um das Kartenlegen selbst zu erlernen.
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