Umweltkatastrophen
Umweltkatastrophen und Naturkatastrophen sind sehr unterschiedlich, auch wenn man diese Begriffe teilweise zu vermischen scheint. Naturkatastrophen sind Gegebenheiten, die allein durch die Natur hervorgerufen werden, mal davon abgesehen, ob wir durch unseren Beitrag an die Klimaveränderung etwas damit zu tun haben oder nicht. Umweltkatastrophen jedoch werden allein durch den Menschen hervorgerufen und verursacht. Jedes Jahr finden etliche Umweltkatastrophen statt, teils werden sie in der Presse genannt, teils auch nicht. Die wohl bekannteste Umweltkatastrophe stellt der Super Gau von Tschernobyl dar. Am 26. April 1986 schleuderte ein Kernreaktor aufgrund einiger Mängel in der Konstruktion sowie auch Planungs- und Bedienungsfehler durch den Menschen große Mengen an radioaktiver Materie in die Luft. Die Zahl der durch diese Umweltkatastrophe verstorbenen Menschen kann bis heute nicht festgestellt werden. Jedenfalls steht fest, dass sich auch viele nachträgliche Erkrankungen des Menschen (und selbstverständlich auch der Tiere und Pflanzen) auf eben diese Explosion zurückzuführen sind. Aber nicht nur die Luft in der damaligen Sowjetunion wurde „verpestet“, auch einige Regionen Europas wurden in Mitleidenschaft gezogen. Des Weiteren gibt es unzählige „kleine“ Umweltkatastrophen, beispielsweise wenn ein Dampfer mal wieder sinkt oder beschädigt ist, so dass Unmengen an Öl in die Meere fließen. Auch dann sprechen wir von einer Umweltkatastrophe. Im TV sind dann mal kurz Bilder von schwarzen heran geschwemmten Tieren zu sehen, bei denen man nicht einmal erkennen kann, um welche Tiere es sich genau handelt.
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