Veränderungen im Körper während der Menopause



Unter Menopause oder Wechseljahre versteht man die Gesamtheit der hormonellen Veränderungen und daraus resultierenden Symptome, die in den Jahren kurz vor und nach dem letzten Menstruationszyklus auftreten.

Der weibliche Körper unterliegt von der Pubertät bis zur Menopause einem regelmäßigen Hormonzyklus, der Menstruation. Zu Beginn des Zyklus steigt der Östrogenspiegel an, was das Wachstum eines Eies stimuliert. In der Zyklusmitte wird es an einem der beiden Eierstöcke abgegeben. Nach dem sogenannten Eisprung bewirkt das Östrogen gemeinsam mit dem Hormon Progesteron eine Verdickung der Gebärmutterschleimhaut. Der Körper bereitet sich also auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Wird das Ei nicht befruchtet, stirbt es ab und es kommt zur Monatsblutung. Hier wird Ei und Uterusschleimhaut abgestoßen.

Kurz vor Eintreten der Menopause verläuft der gesamte Menstruationszyklus zunehmend unzuverlässiger. Sobald die Eierstöcke nur noch sporadisch Östrogen und Progesteron bilden, ist der Menstrationszyklus anormal. Anfangs kann er sich von 28 Tagen auf 21 bis 25 Tage verkürzen, später wird er wieder länger, manchmal fallen die Blutungen auch ganz aus. Auch die Blutung verändert sich, manchmal wird sie stärker und hält über mehrere Tage an, dann wieder kürzer und spärlicher. Bei immer weniger Zyklen kommt es zum Eisprung, die Fruchtbarkeit nimmt ab.

Diese Veränderung im Körper während der Menopause, die unregelmäßigen monatlich schwankenden Hormonzyklen, insbesondere der schwankende Östrogenspiegel bewirkt bei vielen Frauen zahlreiche Beschwerden während der Wechseljahre. An vorderster Stelle stehen Hitzewallungen, Nachtschweiß und zahlreiche andere Symptome.


www.wechsel-jahre.info



Autor  Stephan Kreis
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