Viele Flatrate-Surfer spielen mit dem Feuer
Manch ein Flatrate-Nutzer spielt mit dem Feuer, indem er an P2P Börsen teilnimmt. Der Rechner wird rund um die Uhr laufen gelassen, ist ohne Unterbrechung per DSL Flatrate mit dem Netz verbunden, um eine ununterbrochene Börsenteilnahme zu erreichen. Man macht sich aber sofort strafbar, wenn man urheberrechtlich geschützte Werke in irgendeiner Form zum Download anbietet, ohne dafür eine Erlaubnis zu haben.
Eine Armada von auf P2P Netzen spezialisierten Fahndern wird von der Medien- und Film-Industrie beschäftigt. Der Job dieser Fahnder ist es, Börsen, die bei Flatrate Nutzern am beliebtesten sind, nach Urheberrechtsverletzungen zu durchsuchen. Verlangt werden dann oft hohe Summen als Schadensersatz. Wer erwischt wird, muss sich warm anziehen. Börsensoftware ist oft so beschaffen, dass die Ordner auf der Festplatte, in denen Musikstücke gespeichert sind, automatisch für die anderen Börsennutzer geöffnet werden.
Wer eine eine Flatrate hat, sollte sich hüten vor P2P Börsen wie eDonkey. Die Lust auf gute Musik kann auch anderweitig befriedigt werden. Kostenpflichtige Dienste, die Musik-Downloads ermöglichen, gibt es inzwischen in großer Zahl. Viele Pay-Dienste haben auch eine Flatrate im Repertoire, mit der für einen Pauschalbetrag beliebig viele Musikstücke heruntergeladen werden dürfen.
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