Wie das Internet das Leben leichter macht
Vielfach werden heutzutage die neuen Medien – allen voran das Internet – ihrerseits von den alten Medien – nämlich die Zeitungen, das Fernsehen und die Boulevardpresse, die aus ganz bestimmten Gründen nicht in einem Atemzug mit den Zeitungen genannt werden sollte – angegriffen und in ein schlechtes Licht gerückt. Vordergründig sind dies beispielsweise Anklagen aufgrund von Amokläufen, bei denen sich die so genannten Killerspieler im Internet über perfide Tötungsmethoden ausgetauscht hätten oder gar dort ihre Tatwaffe her bezogen hätten, oder auch Fälle von sexuellem Missbrauch, wo sich die Triebtäter über so genannte soziale Netzwerke an ihre Opfer angenähert hätten.
Hätten, weil bei derartigen Berichten oftmals wichtige Details verschwiegen oder anderes gar vollkommen verzerrt wiedergegeben wird, nur um das Internet als totalen Sündenbock für die ein oder andere Misere darzustellen. Ein Grund davor ist wohl, dass insbesondere die Printmedien, also die großen Zeitungen, sich in ihrer Sonderstellung als anerkanntes Medium für Informationen aller Art bedroht fühlen, weil Onlineportale mit Nachrichten die Verkaufszahlen der Verlage stetig dadurch sinken. Dabei wird verkannt, dass der Fortschritt ohnehin nicht aufzuhalten ist und man lieber selbst ebenfalls auf ein neues Medium wechseln sollte, wenn man denkt, dass das Internet die herkömmlichen Medien bedroht. Vielfach sind die neuen Methoden nämlich schlichtweg effizienter, etwa wenn es darum geht, mit einem KFZ Steuerrechner online die entsprechenden Beträge für das gewünschte Auto zu ermitteln, was einen ansonsten wohl einen Gang zur Werkstatt und zum entsprechenden Fachmann abverlangt hätte. Die Menschen gehen nun einmal stets den Weg des geringsten Widerstandes, und die Verlage täten gut daran, ihnen dies gleich zu tun und die modernen Medien in ihre Arbeit zu integrieren.
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